Mit dieser USB-Lösung hast du dein privaten Laptop immer dabei!

Mit dieser USB-Lösung hast du dein privaten Laptop immer dabei!

Laptop mit USB-Stick

Hier erfährst du, wie du mit nur einem Laptop und einem USB Endgerät, den dienstlichen und privaten Rechner dabei hast.
Ich werde oft von meinen Berufskollegen gefragt, wie ich mit nur einem Geräte meine dienstlichen und meine privaten Sachen erledigen kann. Viele Servicetechniker haben oft zwei Rechner dabei, den Firmenlaptop für die dienstliche Arbeit und den privaten Laptop für alle anderen Angelegenheiten. Im Fieldservice lautet das erste Gebot, reise stehts mit leichtem Gepäck. Dieses widerspricht sich, wenn man schon zwei Computer mit sich führt. Darum möchte ich euch hier erklären, wie ich dieses Problem gelöst habe.

Inhaltsangabe

Ein USB-Stick für das private System

Die erste Überlegung, die mir in den Sinn kam, war ein zweites Betriebssystem auf dem Rechner zu installieren. Diese Option habe ich sehr schnell verworfen, weil eine Installation von Fremdsoftware bei uns nicht erlaubt ist. Die Grundidee ist geblieben, nur darf das „Zweitsystem“ nicht direkt auf dem Laptop installiert sein. Um dies umzusetzen haben ich mir überlegt, einen USB-Stick zu nutzen und den Rechner vom Stick aus booten zu lassen.

Bei der Internetrecherche, diese Lösung umsetzten zu wollen, wurde mir bewusst, dass es sehr umständlich werden kann, den Rechner immer wieder neu zu booten. Gerade wenn man etwas schnell machen möchte, zum Beispiel eine E-Mail abrufen oder eine coole Internetseite zu seinen Favoriten hinzufügen möchte, ist das neu booten sehr umständlich. Also muss ein Windows basiertes System her. Bei der Suche nach solchen Systemen bin ich auf folgende Software gestoßen.

PortableApps mit Anwendungen auf dem USB Gerät

Diese Software erlaubt es, ein kleines System mit diversen Miniprogrammen aufzubauen. PortableApps lässt sich super auf einem USB-Stick oder einer externen Festplatte installieren. Durch die diversen Miniprogramme kann man hier sehr schön ein kleines und privates System aufbauen. Ich persönlich nutze PortableApps, wenn ich im Feld unterwegs bin und meine privaten Emails checken möchte und private im Internet surfe. Auch meine privaten Dokumente habe ich durch dieses Tool in Verbindung mit dem Stick dabei. Somit kann ich abends im Hotel auch private dinge schnell und unkompliziert erledigen. Hier eine kleine Auflistung mit den Anwendungen, die ich hauptsächlich nutze.   

https://portableapps.com/de

Emailprogramme

Niemand möchte gerne seine privaten Emails mit den beruflichen Emails vermischen, und schon gar nicht auf dem geschäftlichen Rechner. Daher bietet PortableApps diverse Emailprogramme die super für private Emails genutzt werden können. Ich persönlich habe mich hier für die Lösung von Mozilla endschieden und benutzen das Miniprogramm Thunderbird. Für mich liegt der große Vorteil auf der Hand, ich kann hier mehrere Emailadressen mit nur einem Programm verwalten und habe fast alle outlook-funktionen. Der zweite große Vorteil, meine Emails bleiben alle auf dem Stick gespeichert und liegen nicht auf dem firmen Laptop.

Browser

Jeder kennt das, abends im Hotel schnell mal den Streaming-Dienst geöffnet, die privaten Anmeldedaten im Standartbrowser gespeichert und schon ist der browserverlauf voll mit privat besuchten Webseiten und Anmeldedaten.

Persönlich finde ich das nicht gut und möchte auch diese Sache von der Firma getrennt halten. Daher nutze ich auch hier einen anderen Browser als den, der auf dem Laptop vorinstalliert ist. Hier gibt es eine riesen Auswahl an verschieden Web-Browser.

Passwortprogramm

Ein weiterer Hauptgrund für die Verwendung des Sticks mit PortableApps ist das Miniprogramm KeePass.
Mit der Zeit sammelt man unendlich viele Anmeldedaten, Benutzernamen und die dazugehörigen Passwörter. Jede Plattform hat seinen eigenen Sicherheitsstandard und somit ist auch die Komplexität der Passwörter verschieden. Ich persönlich kann mir meine Anmeldedaten einfach nicht mehr merken, ich bin aber auch der Typ Mensch, der ein Passwort nie mehrfach verwendet.

KeePass ist hier eine super Lösung für mich. In diesem Miniprogramm verwalte ich alle meine Zugangsdaten und Passwörter. Der riesige Vorteil, man benötigt nur ein komplexes Passwort und kann auf alle anderen zugreifen. Auch hier kann mit verschiedenen Sicherheitsstandards arbeiten.
Es sollte aber jeder selbst wissen, wie sicher er unterwegs sein möchte.

USB Hardware

Um den privaten Bereich auch physisch vom geschäftlichen zu trennen, bietet sich ein USB-Endgerät an. In den meisten Fällen wird hier ein USB-Stick zum Einsatz kommen. Die Vorteile des Sticks liegen klar auf der Hand, er ist klein leicht und bietet inzwischen eine riesige Speicherkapazität.

Ich persönlich verwende einen einfachen USB-Stick mit 64GB und USB 3.0. Nachdem ich einige Erfahrungen sammeln konnte, hat sich für mich herauskristallisiert, ich benötige mehr Speicherplatz und eine robustere Variante des Sticks.
Den USB-Stick trage ich immer bei mir, an einem Schlüsselband in der Hosentasche oder um den Hals. Bei dieser transportvariante leidet der stick sehr unter den äußeren Einflüssen. Darum habe ich beschlossen, mir einen Outdoor-Stick zuzulegen. Mir geht es hierbei einfach um die Langlebigkeit des Sticks. Bei der Gelegenheit werde ich auch die Speicherkapazität erhöhen, von 64GB auf 128GB oder sogar 256GB. Damit sollte auch für die Zukunft (1-2 Jahre) genug Speicherplatz vorhanden sein.

SanDisk Ultra 128GB

SanDisk Ultra 128GB*

Cosair Voyager GTX 128GB*

Cosair Survivor Stealth 128GB*

Intenso slim Line 128GB

Intenso slim Line 128GB*

Viele Kollegen haben gerne die Sicherheitskopien ihrer privaten Filmesammlung dabei. Dieses erfordert enorme Mengen an Speicherplatz. Hierfür wurde ich jedem eine externe SSD-Platte empfehlen. Da hier einfach mehr Daten Platzfinden als auf einem Stick. Der kleine Nachteil hierbei ist einfach die Größe und das Gewicht im Vergleich zum Stick.

SanDisk Extreme Portable 1TB*

Fazit

Klein, Leicht und voller O-HO. Ein USB-Stick kann doch mehr als nur ein kleiner Speicher sein. Gerade wenn geschäftliches und privates bei uns im Field-Service getrennt werden soll. Ich kann diese variante nur jedem empfehlen, auch denen, die nicht im Field unterwegs sind. Gerade bei wechselnden Workstations im Office kann dies auch sehr hilfreich sein.

Also nicht lange zögern und den Stick für den privaten Gebrauch vorbereiten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.